Photovoltaik und Solarthermie


Photovoltaikanlage mit 1,8kW Peakleistung und Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung auf einem Dach.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Solar, na klar!

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie wirtschaftlich der Teppich in Ihrem Wohnzimmer ist? Oder die Fliesen in der Küche? Wohl kaum! Aber kaum, daß man über Solarkollektoren spricht, ist spätestens die zweite Frage: "Und wann rechnet sich das?". Schon ein seltsames Phänomen irgendwie. In Wesseloh gibt es mittlerweile vier thermische Solaranlagen, bei nur gut 550 Einwohner ist dies sicherlich mehr als überdurchschnittlich. Aber was bringt nun jemanden dazu, sich eine solche Anlage auf das Dach zu setzen? Ein Punkt ist sicher bei allen, daß es doch auch ein gutes Gefühl ist, wenn man nicht immer nur palavert und jammert, sondern wenn man mal selbst ein Zeichen setzt. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß für das warme Wasser in der Dusche gerade kein Öl oder Gas verbrannt wurde, sondern das die Sonne die Energie gratis geliefert hat! Die reine Wirtschaftlichkeit sollte man doch eher zweitrangig sehen, für die Hausbesitzer hier im Ort hat dies jedenfalls nicht die entscheidende Rolle bei der Entscheidung für ihre Solaranlage gespielt.
Sind Sie in Ihrer Umgebung in der letzten Zeit mal durch die überall wie Pilze wachsenden Neubaugebiete spaziert? Haben Sie sich dabei vielleicht auch schon mal gewundert, was für tolle Firstpfannen es gibt? Ein Hahn oder eine Katze auf dem First ist zumindest hier in der Gegend keine Seltenheit. Oder wie schön Dachpfannen in den schillernsten Farben sind? Es gibt da schon sehr interessante Möglichkeiten. Aber wie wenig Häuser finden Sie in diesen Neubaugebieten mit einer kleinen Solaranlage? Es ist erschreckend. Und dann die "Argumente", wenn man die Bauherren darauf anspricht. Zu teuer, unwirtschaftlich, und was man nicht alles hört. Langfristiges und verantwortliches Denken ist bei den meisten Bauten derzeit wohl nicht angesagt. Vielleicht bringt die Kampange "Solar, na klar!" hier ja endlich eine Denkwende, Zeit wäre es!

Und hier nun die Beispiele aus Wesseloh:
28qm Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung. Durch die große Kollektorfläche kann die Gas-Heizung von Mai bis September in Sommerschlaf gehen, kleinere Regenperioden können durch die Speicher im Keller überbrückt werden. An klaren Wintertagen wird ein Großteil der benötigten Heizungsenergie durch die Kollektoren gesammelt!


Wo ist denn hier überhaupt die Solaranlage?

Wer dann noch erzählt, die Anlagen würden den Anblick des Hauses stören, sollte sich vielleicht doch mal untersuchen lassen.
Die Ausschnittsvergrößerung aus dem linken Bild.

Hier ist dann auch gleich eine weitere architektonische Maßnahme zu bestaunen: große Fensterflächen zum Süden fangen die Wintersonne perfekt ein und mindern schon dadurch den Energiebedarf des Hauses beträchtlich.

Und die Krönung: hier ist zusätzlich zur Kollektoranlage auch gleich noch eine Photovoltaikanlage installiert. Die PV-Anlage hat 1,8kW Peakleistung und erzeugt um die 1.400 kWh Strom im Jahr.

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